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Vorschau


Fassade des Rheinischen Landesmuseums Bonn um 1900 und das Logo zum 200. Jubiläum des LVR-LandesMuseums Bonn. Foto: LVR-LandesMuseum Bonn.

2020

 

High Tech Römer

Eine interaktive Ausstellung

28.11.2020 - 18.7.2021

 

2021

 

Julia Bünnagel

Preisträgerin des Frauenkulturpreises des LVR

28.1.-15.3.2021

 

Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme

6.5.-24.10.2021

 

Roms fließende Grenzen

Archäologische Landesausstellung NRW

25.11.2021-29.5.2022


High Tech Römer

High Tech Römer. Eine interaktive Ausstellung

28.11.2020 - 18.7.2021

Ob Fußbodenheizung, Lastkräne, Wellnessbäder oder Kaugummi – noch heute begegnen uns im täglichen Leben zahlreiche Erfindungen aus der Römerzeit. Wie es den Römern gelang, vor rund 2.000 Jahren ohne Computer, Motoren und Elektrizität solche technischen Meisterleistungen zu vollbringen, zeigt die interaktive Ausstellung „High Tech Römer“.

Die Besucher*innen sind eingeladen, die genialen technischen Erfindungen der Antike nicht nur zu bestaunen, sondern auch selbst Hand anzulegen: An 30 Mitmachstationen können sie eine römische Stadt planen, Wasser aufwärts fließen lassen, eine Brücke bauen, mit einer römischen Galeere um die Wette rudern, ein Katapult ausprobieren oder eine römische SMS schreiben. Die Ausstellung vermittelt römische Technik auf spielerische Weise und macht ihre Bedeutung für die Gegenwart bewusst.

„High Tech Römer“ ist das Ergebnis einer internationalen Kooperation mit dem Museum Het Valkhof Nijmegen (Niederlande), dem Museon Den Haag (Niederlande) und dem Technopolis Mechelen (Belgien). Für die Bonner Station wird die Ausstellung durch eine computergestützte Rekonstruktion der Weltstadt Rom vor 1700 Jahren spektakulär ergänzt: Auf einem Großbildschirm und auf individuell nutzbaren Tablet-Computern können die Besucher*innen das Forum Romanum, das Kolosseum, den Circus Maximus und weitere 40 Höhepunkte des antiken Rom in HD-Qualität virtuell durchschreiten. Die von der amerikanischen Firma „Flyover Zone“ nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erarbeitete CAD-Rekonstruktion wird in dieser Form erstmals in einer Museumsausstellung präsentiert – eine Weltpremiere.

Mehr dazu, wie Menschen vor 2.000 Jahren im Rheinland gelebt haben, gibt es natürlich in der Dauerausstellung des LVR-LandesMuseum Bonn zu entdecken. Sie präsentiert eine der besten provinzialrömischen Sammlungen Deutschlands.

Die Ausstellungsarchitektur berücksichtigt die Corona-Hygiene-Anforderungen.

Die Ausstellung wird durch zahlreiche Veranstaltungen, Workshops, Konzerte, Kindernachmittage und Aktionstage begleitet.

Cicerone

An Wochenenden und während der Schulferien wird die Ausstellung zusätzlich durch „Cicerones“ betreut, Ansprechpartner*innen, die Ihre Fragen zur Ausstellung und zum antiken Rom gerne beantworten.

Gruppenbesuche

Für Schulklassen ist ein durch Museumsmitarbeiter*innen geführter Besuch in Kleingruppen von max. neun Teilnehmenden verpflichtend: Kosten 5 Euro pro Kind. In der gebuchten Zeit sind keine anderen Gruppen in der Ausstellung.

Buchung bei www.kulturinfo-rheinland.de


Germanen

Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme

6.5.-24.10.2021

 

Die Germanen – immer wieder rücken sie in den Vordergrund, wenn es um die historische Herkunft der Deutschen geht. Dabei hat es ein Volk dieses Namens vermutlich nie gegeben. Mit dem Sammelbegriff „Germanen“ bezeichneten die Römer in der Nachfolge Cäsars ganz unterschiedliche Gemeinschaften mit eigenen kulturellen Traditionen. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich zwischen dem ersten und vierten Jahrhundert vom Rhein bis an die nördliche Küste des Schwarzen Meeres.

In den vergangenen 20 Jahren hat die Archäologie dank umfangreicher Ausgrabungen, spektakulärer Funde und intensiver Forschungen eine Vielzahl neuer Erkenntnisse zu den Germanen gewonnen – sie bilden den Anlass für die große Ausstellung „Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme“.

Präsentiert werden hochkarätige Objekte aus Deutschland, Dänemark, Polen und Rumänien. Sie bieten neue Einblicke in die ferne Welt der Germanen: Wie haben sie gelebt und gewirtschaftet? Wie waren ihre Gesellschaften organisiert? Was haben sie geglaubt? Welche Rolle spielten die Beziehungen zu den Römern? Wie bildeten sich Gruppen und Identitäten? Und wie erklärt sich angesichts der benachbarten „Hochkultur“ des römischen Reiches, dass die Germanen über Jahrhunderte hinweg auf ganz anderen Wirtschafts- und Lebensformen beharrten? Die Ausstellung macht deutlich, dass es keine einheitliche germanische Welt gab, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, die in komplexen Austauschverhältnissen standen.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm und ein interaktives „Studiolo“ ergänzen die Ausstellung.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des LVR-LandesMuseums Bonn mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz.


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis SO und Feiertag 11 - 17 Uhr

MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr