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Vorschau


Blick in die Ausstellung Ritter und Burgen im LVR-LandesMuseum Bonn. Foto: J. Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn.

2019

Fotografie in der Weimarer Republik

26.9.2019 – 19.1.2020

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek Dresden, der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg und mit Unterstützung von ullstein bild Berlin, gefördert durch die Kunststiftung NRW

Die Jahre der Weimarer Republik zwischen 1918 und 1933 spielten für die Entwicklung der Fotografie eine einzigartige Rolle. Der künstlerischen Fotografie des „Neuen Sehen“, für dessen Erfindung und Verbreitung die russische Avantgarde und das Bauhaus stehen, traten als zweiter Schwerpunkt der Fotojournalismus und die Dokumentarfotografie gegenüber. Erfunden wurde die Bildreportage: Fotografie und Text verbanden sich nun kongenial auf der Suche nach journalistischer Wahrheit aber auch dem, was man dafür hielt oder was man dazu machen wollte. Fotografen wie Erich Salomon und Reporter wie Egon Erwin Kisch erlangten eine bisher nicht dagewesene Berühmtheit. Die Berliner Illustrierte war mit zeitweise 2 Millionen Exemplaren das weltweit auflagenstärkste Druckerzeugnis.

Die Präsentation nähert sich der Fotografie der Weimarer Republik aus einer neuen Perspektive, weder chronologisch, noch orientiert an bedeutenden Fotografinnen und Fotografen oder an künstlerischen Strömungen, sondern übergreifend anhand von Begriffen. Sie stehen für die wechselvolle Geschichte dieser Jahre: Revolution und Republik, Arbeiterfotografie, Sport und Bewegung, Architektur, Mode und Tanz sind nur einige der Themenfelder, anhand derer die verschiedenen medialen Formen der Fotografie in Form von Originalabzügen aus den Archiven mit Zeitschriften, Postkarten, Bildbänden, Plakaten und sonstigen Materialien zueinander in Beziehung gesetzt werden. 12 Themen sind in Bonn zu sehen, zwei weitere Themen werden zeitgleich als zusätzliches Schaufenster in der SK-Stiftung – Photographische Sammlung in Köln gezeigt.

Die umfassenden Archive der Kooperationspartner und ausgewählte Leihgaben u.a. aus dem ullstein bild ermöglichen einen neuen Blick auf die Vielschichtigkeit des Weimarer Alltags – vom hoffnungsvollen Anfang 1918/19 bis zum Untergang 1933. Seite an Seite zeigt die Ausstellung die großen Fotografinnen und Fotografen der Zeit wie August Sander, Lotte Jacobi, Hugo Erfurth, Martin Munkacsi, Yva, Alfred Eisenstaedt, Erich Salomon, Umbo, Werner Mantz oder Albert Renger-Patzsch mit ehemals bekannten aber heute oft vergessenen Protagonisten. So entsteht in der Präsentation ein einzigartiger Einblick in die Kulturgeschichte der Weimarer Republik.

Zusätzlich können die Besucher im Studiolo der Ausstellung zahlreiche Publikationen aus der Zeit zwischen 1918 und 1933 im Original durchblättern.

Im Rahmen des Verbundprojektes „100 Jahre Bauhaus im Westen“.

 

Aufgeblättert.

Mappenwerke aus der Sammlung Mülstroh und der Sammlung des LVR-LandesMuseums Bonn

27.9.2019 – 27.10.2019

 

Musik!

Hören – Machen – Fühlen

Eine Mitmachausstellung

21.11.2019 - 13.9.2020

Musik fasziniert. Weltweit. Seit es Menschen gibt. Von der 38.000 Jahre alten Schwanenknochenflöte, dem ersten Instrument der Menschheit, bis zur digitalen Musik steht das Hören und Machen von Musik und die Entwicklung ihrer Instrumente quer durch alle Kulturen und Kontinente im Mittelpunkt der Ausstellung. Auch die Exponate bleiben nicht stumm, sondern werden Teil von innovativen und klingenden Mitmachangeboten: Die Antworten auf Fragen wie „Warum gehört zum Feiern Musik?“ „Was hat Sound aus Bonn mit Musik aus New York, Tokio, Kairo oder Rio de Janeiro zu tun und was unterscheidet sie?“, „Klingt ‚traurig‘ überall ‚traurig‘, ‚fröhlich‘ überall ‚fröhlich‘?“ können nicht nur entdeckt, sondern gehört werden. Im Zentrum steht das gemeinsame Erleben und Machen von Musik, von Beethoven bis Beyoncé und von Europa einmal rund um die Welt. In mehreren großen Aktionsräumen werden alle selbst zu Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Instrumentenbauer*innen. Dazu muss man kein Instrument spielen oder Noten lesen können - Neugierde auf neue Klänge und Erlebnisse genügt!

Die Ausstellung MUSIK! ist ein internationales Kooperationsprojekt des LVR-LandesMuseums Bonn, des Museon Den Haag, des Landesmuseums Braunschweig, des Limburgs Museum Venlo und von Northern Light Amsterdam. Die Ausstellung ist Teil des umfangreichen Jubiläumsprogramms im Rahmen von BTHVN 2020 zum 250. Geburtstage von Ludwig van Beethoven.


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis SO und Feiertag 11 - 18 Uhr, SA 13 - 18 Uhr

MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr

MI 8 - 18 Uhr