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Glas


Restauratorin Christiane Dirsch legt eine im Block geborgene bauchige Urne aus Klarglas frei, indem sie die Erde entfernt; Rechts: Drei kleine Glasfläschchen, die aus vielen Einzelfragmenten zusammengesetzt wurden..

Das LVR-LandesMuseum Bonn besitzt zehntausende Glasobjekte. Dazu gehören Perlen, Hohlgläser, Skulpturen und großformatige Blei-verglasungen. Das Zusammenspiel des Lichtes mit der Glasfarbe, Bemalung und Verzierungen macht es zu einem der edelsten und viel-fältigsten Materialien. Archäologisch geborgene Gläser sind sehr fragil.

Durch die Bodenlagerung weisen sie typische Schadensbilder, wie Glaskorrosion, auf. Durch den Einfluss von Feuchtigkeit unter niedrigen pH-Werten löst sich dabei die oberste Glasschicht. Es entsteht die so-genannte Glasiris.

Konservierungsmaßnahmen, wie eine Festigung der Glasoberfläche, erzielen den Erhalt der originalen Schichten und wirken weiterer Kor-rosion entgegen.

Fragen zur Herstellungstechnik und der jeweiligen spezifischen Zu-sammensetzung des Glases können mittels Digitalmikroskopie und mobiler Röntgenfluoreszenzanalyse geklärt werden. Für die zeitliche Einordnung und Formansprache werden zerbrochene Glasobjekte wieder zusammengesetzt.

 

Ansprechpartnerin

Christiane Dirsch
+49(0)228/2070 -362


Kontakt

LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Tel. +49 (0) 228 / 2070 - 0, Fax +49 (0) 228 / 2070 - 299

Öffnungszeiten Museum

DI bis SO und Feiertag 11 - 18 Uhr, SA 13 - 18 Uhr

MO geschlossen

Gruppenführungen für Schulklassen ab 10 Uhr möglich

Öffnungszeiten Bibliothek

MO bis FR 8 - 16 Uhr

MI 8 - 18 Uhr