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Keramik


Links: Restauratorin Anne Breyer legt drei Becher und eine Schale aus einer Blockbergung frei. Rechts: Bauchige Vorratsgefäße werden in der Dauerausstellung teilweise hängend präsentiert.

Die Restaurierung archäologischer Keramik umfasst ein breites Spek-trum: niedrig gebranntes, vorgeschichtliches Material wie poröse Kera-mik; Irdenware und Steingut; moderne, hochfest gebrannte Ware wie Steinzeug und Porzellan. Keramische Gefäße sind frei von Hand ge-formt oder auf einer rotierenden Scheibe gedreht. Verzierungen wie Ritzungen, Bemalungen oder Glasuren haben sich oft bis heute er-halten.

Die Bodenlagerung führt bei Keramik zu Schäden wie Substanzverlust, Zerscherbung, Verformung und Verfärbung. Grad und Umfang der Schädigung hängen von der Materialzusammensetzung ab. Boden-beschaffenheit und -nutzung, klimatische Verhältnisse und die Dauer der Bodenlagerung beeinflussen die Stabilität der Keramik.

Auf Grabungen werden Keramiken häufig als Block mit umgebenden Erdreich geborgen und erst in der Werkstatt freigelegt. Die anschlie-ßende Konservierung und Restaurierung beinhaltet unter anderem die Formwiederherstellung der Keramik. Dadurch kann sie typisiert und zeitlich eingeordnet werden. Herstellungstechniken und ursprüngliche Nutzung der Keramik lassen sich ebenso nachvollziehen.

 

 

Ansprechpartnerin

Anne Breyer
+49 (0)228/2070 -366


Kontakt

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